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Um zwischen den Hafenstädten Hamburg und Busan eine langfristige kulturelle Verbindung zu schaffen, streben wir einen Austausch zwischen den Künstler/-innen der beiden Städte an.

Dafür planen wir mit einer kleinen Gruppe einen mehrwöchigen Besuch sowie gemeinsame Ausstellungen und Projekte zu dem verbindenden Thema “Mobilität” in den jeweiligen Hafenstädten.

Die Begegnungen zwischen den Künstler/-innen und die daraus resultierenden Ergebnisse sollen Neugier auf die unterschiedlichen Hafenstädte und ihre Kulturen wecken und zu weiterem Austausch anregen.

Die Projektmitglieder aus dem Förderprogramm Unseren Künsten sind:

Theresa von Halle, Pauline Jacob, Si-Ying Fung, Linda Hollkott, Patricia Carolin Mai, Rudi Martens, Moritz Mössinger und Ron Zimmering

von links: Rudi Martens, Si-Ying Fung, Linda Hollkott, Patricia Carolin Mai, Pauline Jacob,  Theresa von Halle, Ron Zimmering. Moritz Mössinger fehlt auf dem Foto.

Portfolio (Deutsch)

Portfolio (Englisch)

Projekttagebuch
Austauschprojekt mit Korea

29. Mai 2018

MOBILITÄT

Redakteur/-in: Rudi Martens

 

 

Ein Austausch zwischen Hamburg und Busan

 

Um zwischen den Hafenstädten Hamburg und Busan eine langfristige kulturelle Verbindung zu schaffen, streben wir einen Austausch zwischen den Künstler/-innen der beiden Städte an.

Dafür planen wir mit einer kleinen Gruppe einen mehrwöchigen Besuch sowie gemeinsame Ausstellungen und Projekte zu dem verbindenden Thema “Mobilität” in den jeweiligen Hafenstädten.

Die Begegnungen zwischen den Künstler/-innen und die daraus resultierenden Ergebnisse sollen Neugier auf die unterschiedlichen Hafenstädte und ihre Kulturen wecken und zu weiterem Austausch anregen.

 

DAS THEMA MOBILITÄT


Busan und Hamburg - Das sind zwei Städte und zwei Häfen an zwei Enden der Welt. Ein Thema, das beide Orte miteinander verbindet: Mobilität.
Wir leben in einer Welt, in der neue Technologien Entfernungen überbrücken und sie verringern. Warengüter werden nicht mehr nur innerhalb eines Landes oder eines Kontinents, sondern auf dem globalen Markt bewegt. Sie reisen mit Zügen im Inland, fliegen in Flugzeugen über Grenzen hinweg und werden in unvorstellbar großen Mengen in Containerschiffen von einem Hafen zum anderen transportiert.
Auch im Lebensstil der Menschen ist Mobilität fest verankert. Nicht nur unsere Kommunikation ist über Telefon und Internet mobil, sondern auch zunehmend unsere Körper, wir als Personen: Seien es Kurzurlaube mit Billigairlines, berufliche Pendelsituationen, Migration, Fernbeziehungen oder Familienbande, die sich um die Welt spannen. Das Thema Mobilität betrifft jede und jeden. Darum gilt es, die gesellschaftlichen Veränderungen durch Mobilität zu beleuchten und Fragen zu unserem zukünftigen Zusammenleben zu stellen: Wie können wir unsere Gesellschaft und Kultur in diesen „mobilen Zeiten“ gestalten? Welche Vorteile birgt die Mobilität für unser zwischenmenschliches Dasein? Welche Risiken? Wie können wir unseren fluide gewordenen Stadtraum, unseren Lebensraum und unsere Welt begreifen?
Hamburg - Busan: Es gibt wohl kaum einen besseren Ort, sich mit dem Thema Mobilität zu befassen, als eine Hafenstadt, wo sich alles um Bewegung, Austausch und Handel dreht. Und es gibt wohl kaum eine bessere Möglichkeit, sich mit den Fragen, die globale Mobilität aufwirft, zu befassen, als in einem Austausch zwischen Kulturen.

DER KÜNSTLERISCHE AUSTAUSCH

 

Um eine solche inhaltliche und künstlerische Auseinandersetzung mit dem Thema „Mobilität” zu ermöglichen, rufen wir einen Austausch ins Leben, denn wir finden ein Gespräch zwischen Menschen mit unterschiedlichen Lebensweisen und kulturellen Hintergründen bei der heutigen Kosmopolitisierung des Lebens unerlässlich. Wir planen eine Begegnung von Künstler/-innen aus zwei Kulturen, die gemeinsam neue Gedanken zu einem wichtigen globalen Thema entwickeln und diese Gedanken in verschiedenen Kunstsparten zum Ausdruck bringen. Daran beteiligt sind Hamburger Künstler/-innen, Alumni/-ae des Stipendienprogramms Unseren Künsten der Hamburger Claussen-Simon-Stiftung und eine Gruppe koreanischer Künstler/-innen des Totatoga-Künstlerquartiers in Busan.

 

 

 

 

 

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